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WIE MEDITIERT MAN

Das FAQ der Meditation

Wie meditiert man? Was heißt Meditation eigentlich? Und wofür soll es gut sein? Auf diese und die meistgestellten Fragen im Internet zu dem Thema der Meditation, findest Du auf diesen wenigen Seiten Antworten aus vielen Jahren Erfahrung. Dieses Booklet ist ein Ratgeber und eine Entscheidungshilfe für diejenigen, die sich für Meditation interessieren – ganz gleich aus welchen Gründen.

Das Thema Meditation könnte von der Menge des Inhalts ein Mammut der Bücher füllen, so vieles gibt es darüber quantitativ und qualitativ zu berichten. Zudem ist es allein schon deshalb wissenswert, weil es Informationen für die körperliche, geistige und seelische Gesundheit liefert. Somit kann „Wie meditiert man?“ eine besonders bedeutsame Grundlage für die Weiterentwicklung deines erfüllten Lebens sein.

Nichtsdestotrotz wurde dieses Werk absichtlich leicht und kurz gehalten, damit es dich schnell und einfach der Meditation näher bringt – mehr noch: Es soll Lust bereiten, umgehend damit beginnen zu wollen, in die eigene Welt der Meditation einzutauchen.

Wieso von der eigenen Welt der Meditation die Rede ist?

Vielleicht ist dir danach, mit Meditation zu beginnen, oder du hast bereits erste Erfahrungen gesammelt. Es kann aber auch möglich sein, dass du schon ein Fan der Meditation bist und noch mehr darüber entdecken möchtest. Wie dem auch sei, früher oder später erfährt jeder, der mehrere Tausend Stunden meditiert hat, dass aufgrund der unterschiedlichsten, geistigen Inhalte und Beschaffenheit von uns Individuen letztendlich nur eine, nämlich deine ganz eigene Welt der Meditation existiert. Dabei ist es völlig gleichgültig über welchen Weg du zur Meditation gefunden hast.

Mögen diese Zeilen möglichst Viele inspirieren und die offenen Fragen zur Zufriedenheit aller beantworten. Auf das eines Tages – hoffentlich bald – alle Menschen auf der Welt meditieren. Allein dadurch würden wir Menschen, für uns selbst, unsere Mitmenschen, für die Pflanzen- und Tierwelt und unserer „Erde“ uns sicher besser entwickeln!

1. Was ist Meditation?

Das Wort Meditation stammt aus dem Lateinischen: meditatio, meditari, lässt sich mit nachdenken, nachsinnen oder überlegen übersetzen. Im Griechischen lautet der Wortstamm ähnlich: medomai und wird ebenso dem Denken und Sinnieren zugeordnet.

Was ist Meditation Video


In östlichen Kulturen – wo auch der Ursprung der Meditation zu finden ist – bedeutet es noch etwas mehr: Je nach Tradition versteht man unter Meditation Begriffe wie Stille, Leere, Eins-sein, Panorama-Bewusstheit, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein.

Jedoch selbst Persönlichkeiten des Fernen Ostens wie der Dalai Lama empfehlen im Bereich der Meditation genauso das Nachdenken und Sinnieren über ein bestimmtes Thema. Zum Beispiel geht es in der analytischen Meditation darum, Ursachen- und Wirkungsketten vor- oder zurückzuverfolgen, um aus größeren Zusammenhängen tiefere Einsichten zu gewinnen.

So lässt sich Folgendes zusammenfassen:

Meditation ist ein Spektrum des geistig aktiven Tätigseins, das vom tiefen klärenden Nachdenken und Sinnieren über fokussierte Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen bis hin zu einem Bewusstseinszustand von völliger Gedankenleere reicht.

2. Wer hat Meditation erfunden oder entdeckt?

Oft wird angenommen die Meditation sei buddhistischen Ursprungs, jedoch reicht sie wesentlich weiter zurück als „nur“ etwa 2.600 Jahre. Buddha und der darauf fußende Buddhismus haben jedoch sehr viel für den Bekanntheitsgrad der Meditation beigetragen.

Wann genau das erste Mal meditiert wurde, lässt sich lediglich erahnen. Zwar wird es durch mündliche und schriftliche Überlieferungen seit Jahrtausenden weitergegeben, doch hat es bislang anscheinend kein Schriftstück geschafft, diesen Zeitraum unversehrt zu überstehen.

Laut meinen Recherchen ist die Anwendung von Meditation seit circa 13.000 Jahren überliefert. Der Ort, wo Meditation entstanden sein soll dürfte einen kaum verwundern: Sie stammt aus dem heutigen Indien, etwas genauer aus einem südlichen Teil Indiens, das einst Drawidien hieß. Dort sollen in Verbindung mit Kyra Yoga – einer Yoga Form, die meditativer geprägt ist – die ersten geistigen Übungen der Meditation praktiziert worden sein. Dort haben damals Siddhi, sogenannte hochgeschätzte Weisheitslehrer ihre Erfahrungen an ihre Schüler weitergegeben.

Allein dieser fast unvorstellbare Zeitraum in unserer Geschichtsschreibung von 13.000 Jahren lässt erwarten, dass es mit der Kunst des Meditierens etwas ganz Besonderes auf sich haben muss. Wer sich ihr hingibt, kann erstaunlich schnell einen Teil dieser faszinierenden Art des Seins spüren und erfahren.

3. Was Meditation bewirkt

Was Meditation bringt, kann bei mehr als 1.000 Studien allein etliche Bücher füllen und die eingangs erwähnte Intention, ein einfaches Booklet zu erschaffen, das die meistgestellten Fragen zu Meditation beantwortet, zu einer Enzyklopädie mutieren lassen. Um die Frage, warum Meditation gut ist, oder was sie bewirkt, leicht und überzeugend zu beantworten, möchte ich als erstes auf eine jüngst veröffentlichte Aussage des Dalai Lama zurückgreifen.

Zitat: „Westliche Forscher führen seit einiger Zeit neurowissenschaftliche Studien an Tibetern durch, die seit langem meditieren. Kurz zusammengefasst: Meditation ist gut für die körperliche und psychische Gesundheit, für Zufriedenheit und Wohlbefinden. Das ist auch meine Erfahrung.“

In dem im Jahr 2015 erschienenen Buch des Dalai Lama „Ethik ist wichtiger als Religion“, teilt er uns außerdem mit, dass er sich mit 80 Jahren bester Gesundheit erfreut und vier Stunden am Tag meditiert. Nun sollte kritisch betrachtet sein Gesundheitszustand nicht nur auf das Meditieren zurückgeführt werden, jedoch sind vier Stunden täglich schon eine beeindruckende zeitliche Größe, die durchaus einen Anteil daran haben müsste.

Natürlich kann ein einzelner Mensch, dem so intensives und ausdauerndes Meditieren gut tut, keine ausreichende Erklärung dafür sein, was Meditation generell in der Menschheit bewirkt. Deshalb findest du nachfolgend etwas über Studien, die zeigen wie Meditation unser Gehirn verändert und damit auf unseren Körper und Geist wirkt:

Immer mehr Studien belegen, dass Meditation heilt und die geistigen, seelischen und körperlichen Kräfte stärkt. Meditation fördert die Funktion bestimmter Bereiche im Gehirn, die Angst und Depression mindern, das soziale Bewusstsein und die Einfühlsamkeit steigern sowie die kognitiven und intellektuellen Funktionen von uns Menschen verbessern.

Meditation heilt, reduziert Stress und beeinflusst das Gehirn positiv. Eine Studie des Center for Mindfulness an der Universität von Massachusetts ergab, dass Meditation nicht nur inneren Frieden und körperliche Entspannung bewirkt, sondern auch nachhaltige kognitive und psychologische Vorteile mit sich bringt. Mithilfe des Neuroimaging, einer Methode, mit der die Vorgänge im Gehirn abgebildet werden können, zeigten sich nach ein paar Monaten messbare Veränderungen in den Regionen, die für das Gedächtnis, die Selbstwahrnehmung, Mitgefühl und Stress zuständig sind.

Nachgewiesen wurde, dass im meditativen Zustand Stress reduzierende Hormone, weitere biochemische Botenstoffe und Neurotransmitter wie Dopamin und Serotonin, die Depressionen mindern und die Lust steigern, im Körper ausgeschüttet werden. „Selbst eine 10 bis 15-minütige Meditation scheint äußerst positive Auswirkungen auf die Kognition, die Entspannung und auf die geistige Gesundheit zu haben. Meditation reduziert nachweislich das Rauchen sowie übermäßiges Trinken“, erklärt Mark Robert Waldman.

Durch tägliche Meditation wird hoher Blutdruck reguliert, das Immunsystem gestärkt und das Energieniveau insgesamt erhöht. Die Aktivität des Sympathikus wird zurückgefahren, wodurch sich Anspannung und Stresssymptome beruhigen. Die „Batterien“ werden wieder aufgeladen und chronische Müdigkeit und Erschöpfungszustände bessern sich. Darüber hinaus können Meditierende sich besser konzentrieren und ihre Emotionen kontrollieren.

Jogging und Heimtrainer sind Methoden, um kräftigere Muskeln zu bekommen. Mehr Training und mehr Masse – das geht auch im Gehirn. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) scannten 2009 die Gehirne von langfristig Meditierenden und die einer Kontrollgruppe von Personen, die nicht meditierten, mithilfe der Magnetresonanz-Tomografie (MRI), die genaue Bilder des Gehirns liefert. Es zeigte sich, dass bei den Meditierenden die Bereiche im Gehirn vergrößert waren und mehr graue Substanz enthielten, die für die Regulierung der Emotionen zuständig sind. „Wir wissen, dass Personen, die dauerhaft meditieren, eine einzigartige Befähigung darin haben, positive Gefühle zu kultivieren, emotionale Stabilität aufrecht zu erhalten und sich überlegt zu verhalten“, erklärte Studienleiterin Eileen Luders. „Die beobachteten Unterschiede in der Gehirnanatomie können uns einen Hinweis darauf geben, warum Meditierende diese außergewöhnliche Fähigkeit besitzen.“

Fazit: Wie wirkt Meditation auf das Gehirn? Wie wirkt Meditation auf unseren Geist und wie auf unseren Körper? Diese vielfach gestellten Fragen können nur mit einem: äußerst positiv, beantwortet werden.

Bessere Gesundheit durch Meditation – Studie

„Bessere Gesundheit durch Meditation“ – mit diesem Slogan und durch ihre positive Wirkung gegen Stress und Burn-Out-Symptome steht Meditation seit einiger Zeit immer mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Verschiedene TV-Sendungen befassen sich mit dem Thema, Krankenkassen bieten Kurse an, ja selbst in Manager-Zeitschriften wird zur Meditation geraten.

Uns hat interessiert, wie genau sich Meditation positiv auf die Gesundheit von Meditierenden auswirkt und wir haben dazu eine interessante Studie von Barbara Fredrickson an der University of North Carolina gefunden. In ihrer empirischen Studie mit dem Titel „Wie positive Gefühle körperliche Gesundheit stärken“ wurden 65 Angestellte ihrer Universität in einer Art der Meditation unterrichtet, die ähnliche Mechanismen nutzt, wie unsere Key-Meditation.

Die Probanden meditierten täglich für lediglich 15 Minuten und hielten ihre Eindrücke akribisch in einem Gefühls- und Glückstagebuch fest. Bei der Auswertung erkannten die Forscher der University of North Carolina, dass die Meditierenden sogar 6 Wochen nach dem Meditationstraining mehr positive Gefühle (Dankbarkeit, Freude, Liebe, Hoffnung) und weniger negative Gefühle verspürten, als die nicht meditierende Vergleichsgruppe.

Aber wie gelangt man zu besserer körperlicher Gesundheit durch Meditation und was haben positive Gefühle damit zu tun?

Das Wahrnehmen von mehr positiven Gefühlen durch Meditation hat laut der Studie zwei gewichtige Vorteile:

  1. Meditierende fühlen sich stärker mit ihren Mitmenschen verbunden, erleben dadurch intensivere, positive zwischenmenschliche Beziehungen, was wiederum zu noch mehr positiven Gefühlen führt – eine echte Glücksspirale!
  2. Durch die positiven Gefühle aus der Meditation wird der Vagusnerv im vegetativen Nervensystem angeregt. Das passiert den Forschern zufolge immer dann, wenn sich Herz und innere Organe entspannen.

Dieser Entspannungszustand ist ein direkt messbares Zeichen guter Gesundheit. Das ist deshalb so bedeutend, weil bisher angenommen wurde, dass die Aktivität des Vagusnervs bei jedem Menschen eine festgelegte Größe sei, die sich auch nicht verändern ließe. Durch Fredricksons Studie wurde jedoch zum ersten mal nachgewiesen, dass Meditation dieses Vitalzeichen guter Gesundheit direkt verbessern kann.

Auch wenn wir diese gesunden Auswirkungen von Meditation täglich bei unseren Meditations-Teilnehmern in Berlin beobachten können, ist es doch ein gutes Gefühl, auch eine wissenschaftliche Erklärung des Ganzen lesen zu können.

Ist Meditation etwas für Dich? Finde es heraus und nimm Kontakt mit uns auf.


Mehr Gehirnmasse durch Meditation

Das menschliche Gehirn ist ein faszinierendes Organ, in dem Unmengen von Nerven zusammenlaufen. Die Annahme, dass jeder Mensch bestimmte Strukturen im Gehirn (Talente, Vorlieben etc.) von Geburt aus „mitbekommt“, die sich dann im Laufe des Lebens nur noch schwierig verändern lassen, war bisher weit verbreitet.

Viele Menschen, die sich intensiv mit Meditation befassen und selbst häufig meditieren, berichten allerdings davon, dass sich bei Ihnen „etwas geändert hat“ seitdem sie meditieren. Bislang war es schwierig die Auswirkungen von Meditation auf das Gehirn wissenschaftlich zu überprüfen. Die Psychologin Dr. Britta Hölzel von der Harvard Medical School in Boston befasst sich seit einigen Jahren mit genau diesem Thema.

In Ihrem Manuskript „Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density“ untersucht sie mit rein wissenschaftlichen Methoden, wie sich Meditation positiv auf das menschliche Gehirn auswirkt.

In einem Versuch wurde eine Gruppe von Testpersonen, die stark unter Stress standen, einem achtwöchigen Meditationstraining unterzogen. Dabei lag der Fokus hauptsächlich auf Achtsamkeitsmethoden wie dem Body-Scan oder ähnlichen Techniken, die zum Beispiel auch in der Key-Meditation Anwendung finden.
Vor und nach dem Meditationstraining wurden die Gehirnstrukturen der Probanden mit Hilfe eines Kernspintomographen untersucht. Bei einer täglichen Meditation von nur 25 Minuten konnten die Forscher schon merkliche Unterschiede feststellen:

  • Die Probanden berichteten, dass sie sich deutlich wohler fühlten
  • Die Dichte der grauen Gehirnmasse hatte z.B. Hippocampus zugenommen! Die Probanden hatten also mehr Gerhirnmasse durch Meditation Dieser Bereich des Gehirns hat starken Einfluss auf unser Gedächtnis, unsere Emotionsverarbeitung und unsere Aufnahmefähigkeit beim Lernen. In verschiedenen Forschungen wurde immer wieder nachgewiesen, dass eine solche Veränderung mit einer verbesserten Gehirnfunktion einhergeht.

Bei den gestressten Probanden wurde also festgestellt, dass sich Achtsam­keits­medi­tation positiv auf den Stresslevel auswirkt. Das Stresshormon Cortisol, welches Nervenzellen im Gehirn zerstören kann, wurde deutlich gesenkt. Und graue Masse konnte sogar aufgebaut werden. Diesen positiven Effekt von Meditation nennen die Forscher Neuroplastizität.

Die gute Nachricht ist also, dass sich unser Gehirn verändern kann und Fähigkeiten wie Lern- und Merkvermögen verbessern lassen. Und all das nur mit 25 Minuten Meditation am Tag.

Auf Ihrer Website hat Dr. Britta Hölzel weitere interessante Artikel zu den positiven Auswirkungen von Meditation in englischer Sprache zusammengefasst.


Gesundes Herz durch Meditation

Das Herz ist der Motor unseres Körpers und somit eines unserer wichtigsten Organe. Leider sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen in unserer westlichen Gesellschaft immer mehr auf dem Vormarsch. Laut statistischem Bundesamt waren im Jahr 2013 Krankheiten des Kreislaufsystems 40% aller Todesursachen. Speziell Bluthochdruck und die damit einhergehenden Folgeerscheinungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle nehmen immer mehr zu.

Viele Menschen versuchen dieser Entwicklung entgegenzuwirken, indem Sie einen aktiveren Lebensstil führen. In diesem Zusammenhang hat sich herausgestellt, dass Meditation eine sehr wirksame Prävention vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt. Meditation baut nicht nur Stress ab, sondern senkt auch den Blutdruck, wie zahlreiche Studien beweisen.
Eine Meta-Studie aus dem Jahr 2013, welche diverse Studien bezüglich blutdrucksenkender Effekte durch Meditation verglichen hat, kam zu dem Ergebnis, dass der Blutdruck allein durch 15 Minuten Meditation täglich um 5 mmHg systolisch und 3 mmHg diastolisch (120 mmHg systolisch zu 80 mmHg diastolisch ist dabei ein optimaler Wert) gesenkt werden konnte. Diese Veränderung klingt zwar gering, kann jedoch den Unterschied zwischen ungesundem Bluthochdruck und Normaldruck ausmachen.
Eine Studie von R.H. Schneider et al. zeigte nicht nur die blutdrucksenkende Wirksamkeit von Meditation. Vielmehr stellte Schneider fest, dass die Sterblichkeitsrate bei Menschen, die über einen Zeitraum von ca. 5 Jahren regelmäßig meditierten, um 48% gesenkt war.
In dieser Studie wurden 201 US Amerikaner mit einer koronaren Herzkrankheit in 2 Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe wurde in einer ähnlichen Meditation wie der Key-Meditation geschult und die andere Hälfte nahm an einem Gesundheitserziehungskurs teil. In der Untergruppe der Patienten, die besonders regelmäßig zu Hause meditierten, gingen Herzinfarkt, Schlaganfall und Sterblichkeit sogar um 68 % zurück.
Wir können also ein gesundes Herz durch Meditation bekommen.

Hast Du schon Erfahrungen mit Meditation? Vielleicht hast Du es für Dich ausprobiert, und suchst noch nach der richtigen Variante? Lass uns in den Kommentaren wissen, wie es Dir beim Meditieren ergangen ist und ob Du vielleicht sogar positive Veränderungen Deiner Gesundheit festgestellt hast.


Kreativer denken durch Meditation

Kreativität bedeutet für jeden Menschen etwas ganz besonderes. Manche Menschen drücken ihre Kreativität durch das Schreiben aus, andere durch tanzen, malen oder Gärtnern. Viele Wege führen zur Selbstverwirklichung. Doch alle haben eines gemeinsam: Sie können von Meditation profitieren.

Kreativität kann sich besser entfalten, wenn man meditiert

Auf den ersten Blick drängt sich förmlich ein Vorteil der Meditation auf, denn: Wer entspannt ist, kann sich kreativ besser entfalten. Die Stressreduzierende Wirkung von Meditation ist weitreichend dokumentiert. Aber auch der positive Effekt auf die Schlafqualität ist ein entscheidender Faktor, warum sich Meditierende besser kreativ verwirklichen können.

Menschen, die regelmäßig meditieren, trainieren sich nach und nach eine Art „Reset-Knopf“ an, mit dem Sie Anspannung wie auf Knopfdruck loslassen können und im Kopf freier werden.

Neue Denkmuster durch Meditation

Aber auch die weniger offensichtlichen Wirkungen von Meditation sind gut für kreatives Denken. Durch das aktive loslassen bewusster Gedanken öffnet sich erst der Raum für Kreativität. Unsere festgefahren Denkmuster werden abgelegt und das Gehirn öffnet sich für neue Wege – es folgt der Intuition (einem wichtigen Faktor für Kreativität).

Steve Jobs, ein Mensch, der mit Seinen Gedanken erstaunliches erreicht und viele Leben verändert hat sagte über Kreativität und Meditation folgendes:

„Wenn man einfach dasitzt und beobachtet, merkt man, wie ruhelos der Geist ist. Wenn man versucht, ihn zu beruhigen, wird es nur noch schlimmer. Mit der Zeit wird er jedoch ruhiger, und wenn dies geschieht, bleibt Raum, subtilere Dinge zu hören – das ist der Moment, in dem die Intuition sich entfaltet, man Dinge klarer sieht und mehr der Gegenwart verhaftet ist. Der Geist arbeitet langsamer, und man erkennt eine enorme Weite im Augenblick. Man sieht so viel, was man bereits hätte sehen können.“

Steve Jobs beschreibt hier einen Effekt, von dem mir auch viele Kursteilnehmer berichten: Durch das Beruhigen der Gedanken nehmen wir Dinge wahr, die schon immer da waren, wir ihnen jedoch keine Beachtung geschenkt hatten. Wir können uns auf einmal viel authentischer entfalten, weil wir erkennen, was uns wirklich wichtig ist.

Wenn Du also das nächste mal eine Kreative Aufgabe zu lösen hast und es einfach gerade nicht weitergeht. Geh einen Schritt zurück. Lassen deine besorgten Gedanken los und nimm dir so viel Zeit, wie du brauchst um diese Gewisse Ruhe der Meditation wahrzunehmen. Ich verspreche Dir: Danach wirst du kreativer und lockerer an dein Projekt herangehen können.


Ab wann wirkt Meditation?

Diese Frage kann sich, aus meiner Sicht, auf drei Fälle beziehen:

a) Wirkt Meditation schon bei dem ersten Mal?

Grundsätzlich kann jemand bereits beim ersten Mal, sogar nach wenigen Sekunden erste Veränderungen wahrnehmen. Häufig tritt nach dem Schließen der Augen das Gefühl auf, bei sich anzukommen, die Welt da draußen loszulassen und in einem Raum der inneren Ruhe zu gelangen, der sich immer weiter ausdehnt.

Es gibt Meditationsformen, die bereits nach fünf Minuten eine stärkere Wirkung erzielen. Dies ist beispielsweise bei der Nadi Shodhana- bzw. Sonne-Mond-Meditation möglich. Diese Meditation wirkt synchronisierend auf unsere Gehirnhälften. So entsteht eine Balance zwischen Emotionalität und Rationalität, die einen zuversichtlicher stimmt. Dieser Effekt kann sogar dafür ausreichen, wichtige Treffen und Anlässe souverän zu meistern.

In mehreren traditionellen, aber auch jüngst entstandenen Meditationen ist erfahrungsgemäß nach 20 Minuten für den Rest des Tages ein Bewusstseinszustand von mehr Klarheit, innerer Ruhe und Vitalität spürbar.

b) Ab wann wirkt Meditation tiefgehender auf die körperliche und geistige Gesundheit und auf das Wohlbefinden?

Zunächst ein Gleichnis zum Sport: Der Trainings-Wiederholungs-Effekt. Je nach Individuum bedarf es eine gewisse Zeit bis sich anhaltendere Wirkungen zeigen, üblicherweise ein paar Wochen. Dabei verhält es sich bei der Meditation wie beim Sport.

Nach Wochen regelmäßigen Meditierens kann ein schöner Entwicklungsschritt erlebt werden: ein wiederkehrendes, tiefes Erleben von Gelassenheit, Vertrauen, Zufriedenheit und Dankbarkeit. Es stellt sich sozusagen mit der Zeit eine „Meditationsfitness“ ein, die ähnlich dem Sport mehrere Wochen messbar postive Wirkungen hinterlässt.

Ab wann Meditation genau tiefer greifende Veränderungen bewirkt, kann nicht exakt beantwortet werden, da es von zu vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig ist. Es kann teilweise von der körperlichen und / oder psychischen Verfassung eines Menschen abhängen. Ein niedriges Chi Level oder psychische Erkrankungen können das Meditieren erschweren.

Jüngere können so schneller Erkenntnisse generieren (müssen es aber nicht). Und Menschen mit einem stärkeren Selbstvertrauen können – selbst, wenn sie älter sind – zügiger spürbare Ergebnisse erreichen. Ein starker Wille gepaart mit Geduld fördert in jedem Fall die Wirkung.

c) Was ist darüber hinaus noch an Entwicklungen und Erkenntnissen in dem weiten Feld der Meditation möglich?

Einer meiner Meditationslehrer, der in direkter Verbindung mit dem Dalai Lama stand, erzählte mir eines Tages, dass man aus buddhistischen Erfahrungswerten nach circa 5.000 Stunden einen größeren Perspektivensprung erreichen würde und sich das weiter in etwa diesen Abständen erhöht.

Ob sich das weiter erhöht, vermag ich noch nicht auszusagen. Dass, aber nach den ersten 5.000 Stunden ein wesentlich tieferes Selbstverständnis entstanden ist, kann ich bestätigen. Dass dadurch meine Weltanschauung und die Sicht auf Dinge und Situationen eine gereifte Einstellung erfahren hat, bestätige ich ebenfalls gern.

Wer mehr darüber aus erster Hand erfahren möchte, selbst, wenn es teilweise unglaublich klingen mag, dem empfehle das Buch „Autobiographie eines Yogi“ von Paramahansa Yogananda. Dort findest du auf mehreren hundert Seiten Erfahrungsberichte, die erstaunlich sind und in ihrer Länge beschrieben, vermitteln, was in dem weiten Feld der Meditation noch alles möglich ist.

4. Warum ist Meditation gut? Warum ist Meditation wichtig?

In unserem schnelllebigen Informationszeitalter ist vieles anders als es noch vor 20 Jahren war. Nun könnte man sagen: „So war das doch schon immer gewesen.“ Doch da gibt es eine Veränderung, die wir mit unseren eigenen Augen sehen können, und die außerdem mit Studien übereinstimmt.

Betrachten wir nur einmal den Umgang mit dem Handy:
Ob in der U-Bahn, an der Ampel, im Café oder sogar im Urlaub in den Strandkörben… viele Menschen sind häufig nur noch physisch zugegen. Damit vernachlässigen sie ihre Einheit von Körper, Geist und Seele. Dass das auf Dauer nicht gesund sein kann, ist leicht verständlich.

Vor ein paar Jahren wurde der Internetkonsum tatsächlich mit in das deutsche Drogenverzeichnis aufgenommen. Menschen verwahrlosen mittlerweile sogar, weil sie mit ihrem Geist zu sehr im Netz sind – einige sind daran schon ernsthaft erkrankt.

Ich selbst habe Menschen betreut, die nicht mehr vom Fernseher oder vom Spielen weggekommen sind und aufgrund dessen ihr soziales Umfeld vernachlässigten und Rechnungen nicht mehr begleichen konnten. Dies brachte logischerweise Depressionen mit sich.

Wenn wir uns aber Zeit nehmen, um uns im Ganzen von Körper, Geist und Seele zu spüren; wenn wir uns Zeit nehmen, um unser soziales Umfeld zu genießen und insbesondere um für unsere Selbsterhaltung sorgen zu können, kann das nur gut und richtig für uns sein. Um das nochmals zu betonen: Wenn wir uns die Zeit nicht dafür nehmen, können früher oder später nur Schäden auftreten.

Durch nur 20 Minuten tägliches Meditieren, gewinnen wir an Klarheit, innerer Ruhe und mentaler Stärke. Aus dieser gestärkten Geisteshaltung erkennen wir entspannt diese Zusammenhänge und gehen wohlwollender mit uns und unseren Mitmenschen um.

Kommen wir zum Stress. Genauer gesagt, geht es um den negativen, ungesunden Stress. Der Anstieg allein in den letzten zehn Jahren ist erschreckend. In den verschiedensten Graphiken diverser Studien kann man diese Entwicklung auf einen Blick erkennen.

Nahezu 60% der in Deutschland lebenden Bevölkerung klagt über Stress, Überforderung oder eine mangelnde Work-Life-Balance. Sogar jeder 5. leidet unter Dauerstress (Quelle: Süddeutsche Zeitung 2015). Bei den deutschen Krankenkassen erreichen die Krankheitsfälle an psychisch Erkrankten die Rekordmarke von circa 15% – Tendenz steigend. Soweit nur kurz zu den Fakten.

Nun zu meinen Erfahrungen: In meinem Beruf gehört es fast schon zur Tagesordnung, dass meine Klienten mit belastendem Stress durch die Tür kommen. Schon junge Menschen, die gerade ihre schulische Ausbildung absolviert haben, klagen unter Anspannungen, Existenzangst und Orientierungslosigkeit. Ich wünschte, es wäre nicht so, aber so ist es.

Nun die gute Nachricht: Nachdem die Betroffenen von mir durch eine Meditation geführt wurden, fällt die Stressskala drastisch ab. Wenn 10 totaler Stress bedeutet und 0 kein Stress, kommen sie durchschnittlich mit 7 – 9 zu mir und gehen auf dem Niveau von 2 – 4 nach Hause. Sicher kann das nicht die einige Lösung sein, jedoch hilft sie sofort und kann jederzeit angewendet werden.

Soweit dazu, warum Meditation gut und wichtig ist. Sicher gibt es noch wesentlich mehr Gründe, doch das dürfte fürs Erste genügen.

Ich will nicht leugnen, auch Handy und Internet zu nutzen, und ich finde es fantastisch, welch tolle Möglichkeiten es uns bietet. Doch „Alles in Maßen“ zu halten, gehört auch zunehmend in diesem Bereich zu einer Notwendigkeit (eben um Not abzuwenden). Hierfür bedarf es allerdings jene Achtsamkeit auf sich schauen zu können. Und genau diese Achtsamkeit entwickelt sich quasi von allein während des Meditierens.

Ich will nicht bestreiten, selbst Stress zu haben. Das scheint zum Leben zu gehören, zumindest kenne ich niemanden, der davon befreit ist. Jedoch hilft Meditation leicht und schnell, daraus zu finden. Wenn es manchmal schwer wird, gehe ich in der analytischen Meditation die Ursachen-Wirkungsketten durch oder die Abstraktionsketten meines Gedankennetzes hoch und runter und finde mit dieser Selbstreflektion stets Lösungen. Wer diese Meditation einmal erlernt hat, gibt sie nicht wieder her.

5. Wie meditiert man?

Zunächst möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass es unzählige, unterschiedliche Möglichkeiten der Meditation gibt. Daher ist es nahezu nicht möglich, diese zentrale Frage allumfassend zu beantworten. So kann dieses Kapitel zwar nicht jede einzelne Meditation bis ins Detail, aber dennoch konkrete Meditationselemente und Eigenheiten offenlegen. Dieser kleine Ausflug in das weite Feld des Meditierens reicht bereits aus, um auf verschiedene Weise Erfahrungen sammeln zu können.

Flow als Meditation

Einige sprechen davon zu meditieren, indem sie Laub zusammen rechen, kochen, sich zu Musik bewegen oder einer anderen Tätigkeit nachgehen, mit der sie dann Eins sind und dabei in einem Zustand verweilen, in dem sie das Gefühl haben, losgelöst von Raum und Zeit zu sein.

Ich betrachte es etwas differenzierter und ordne diese Bewusstseinszustände dem Flow zu. Beim Flow ist von jenem Befinden die Rede, in dem wir uns einer Tätigkeit so sehr hingeben, dass wir geradezu damit verschmelzen. In diesem wunderbaren Zustand hören Gedanken auf im Kopf zu brabbeln. Deswegen betrachten wahrscheinlich viele Flow als Meditation.

Verschiedene Köperhaltungen während des Meditierens

Eine der meistgestellten Fragen lautet: „Meditation, wie macht man das? Muss ich da im Schneidersitz sitzen?“ Die Antwort ist grundsätzlich nein.

Es gibt dennoch viele Meditationslehren, bei denen man im Sitzen meditiert. Allein in der Gruppe der Sitzenden gibt es einige Wege des Meditierens. Ein Teil der Lehrenden lädt dazu ein, entspannt zu sitzen, Andere sind der Ansicht, man müsse im Schneidersitz verweilen und wiederum andere meinen, im Lotussitz möglichst aufrecht, nicht angelehnt zu sitzen.

Ein Hintergrund dieser stringenten Meditationsformen besteht darin, die Chakren (bzw. die Energiezentren, die sich im Bereich der Wirbelsäule befinden) beim Meditieren vertikal zueinander auszurichten. Ein anderes Motiv lautet, aus Schmerzen lernen zu können. Es gibt allerdings auch die simple Begründung verhindern zu wollen, bei der Meditation einzuschlafen.

Bei den Meditationen im Sitzen gibt es weitere Unterscheidungen, die dir vielleicht schon einmal aufgefallen sind: Der Meditierende legt je nach Lehre die Hände mit dem Handrücken nach oben auf die Oberschenkel oder einfach die Hände in den Schoß oder er legt die Hände ineinander, eventuell noch mit den Daumenspitzen zueinander. Darüber hinaus wird auch mit sogenannten Mudras meditiert. Mudras sind Hand-, bzw. Fingerhaltungen, welche die Meditation verstärken sollen.

Nun zu den Mediationen im Liegen. Die bekannteste Meditationsposition im Liegen wird Sawasana genannt. In ihr meditieren Yogis seit Jahrtausenden. Bei dieser Position liegen die Beine hüftbreit und die Füße fallen in ihrer natürlichen Weise nach außen. Der Kopf wird von der Hüfte weg gezogen. So ist die Wirbelsäule möglichst gerade ausgerichtet.

Diese Lage ist zwar komfortabler, lässt allerdings einige einschlafen. Nach Paramahansa Yogananda hatte sein Meister Sri Yukteswar in der Sawasana Position auch mit schnarchenden Lauten meditiert. Mir geht es hin und wieder ebenso. Es fühlt sich etwa so an, als sei man trotz des Schnarchens wach, und auch Mediziner bestätigen, dass das Schnarchen ein Phänomen der Tiefenentspannung ist, die nicht nur im Schlaf auftritt. Der Zustand danach ist jedenfalls friedvoll, ruhig und konzentriert.

Wie komme ich in die Meditation?

Ganz gleich, ob im Sitzen oder Liegen, oft wird als Erstes die Aufmerksamkeit auf die Atmung gerichtet. Auf diese Weise kommen wir erst einmal aus den Gedanken unseres Alltags, oder mit etwas Übung sogar aus dem zwanghaften Denken, worunter heutzutage einige leiden.

Die bewusste Atmung ist zudem ein probates Mittel, um in der Gegenwart, im Hier und Jetzt zu sein. Dieses „bei mir ankommen“ empfinde ich immer wieder als besonders schönen und angenehmen Einstieg, ganz gleich bei welchen Meditationen.

Nicht selten werden Atmungsübungen mit dem sogenannten Body-Scan verbunden. Hier ist von der isolierten Wahrnehmung von Körperteilen die Rede, mit dem man sich körperlich spüren kann. Zudem hilft der Body-Scan, die Alltagsgedanken zu verlassen, indem du dich auf etwas anderes, deinen Körper, konzentrierst. Es ist geradezu so, als würdest du durch deinen Körper reisen und deine Körperteile ansteuern, um sie zu fühlen und zu entspannen.

Wie gestalte ich eine Meditation?

Du gestaltest bereits deine Meditation mit der bewussten Atmung und dem Body-Scan. Je nach Erfahrung und Bedarf werden dann spezielle Fokussierungs- bzw. Achtsamkeitsübungen praktiziert, wie zum Beispiel Gedanken oder Emotionen möglichst distanziert und wertefrei zu beobachten. Eine weitere Möglichkeit zu meditieren ist es, Gedankenleere anzustreben, wofür es ebenfalls entsprechende Übungen gibt.

Alternativ werden gern stimmgeführte Meditationen genutzt, die durch ein Thema, wie Gesundheit, innere Ruhe, Entspannung, Erfolg oder Freude führen. So fällt es Vielen leichter sich zu konzentrieren. Außerdem ist es so möglich gezielter und umfassender Informationen zu einem gewünschten Thema aufnehmen zu können. Auf diese Weise erweitert sich der Horizont des Meditierenden um Informationsfelder und Wirkungsweisen, auf die derjenige sonst erst vielleicht später oder aber überhaupt nicht gekommen wäre.

Wie beendet man eine Meditation?

In der Meditation mit einem Mantra wird teilweise eine Uhr gestellt, um nach einer bestimmten Zeit das Mantra loszulassen und zurück zu kommen. Bei der stimmgeführten Meditation bestimmt die Länge der Führung die Dauer. Wenn du allein meditierst, bekommst du mit der Zeit ein Gefühl dafür, wann du den wertvollen Effekt erreicht hast.

  1. Oft wird dann, zum Ende hin, eine Verbindung zu Raum, Zeit und Körper hergestellt, um wieder im Alltag anzukommen.
  2. Dann kann man etwas Speichel bilden und herunter schlucken sowie die Finger, Hände, Zehen und Füße bewegen.
  3. Mit dem sich Recken und Strecken und tiefen Gähnen können zusätzlich Lebensgeister aktiviert werden.
  4. Die Augen werden schließlich behutsam geöffnet, sich dann in der Umgebung langsam umgeschaut, um so noch mehr in der Realität des neuronalen Filters anzukommen.
  5. Empfehlung 1: Lasse danach jegliche Kommunikation solange wie möglich weg. Dadurch verlängerst du die Wirkung der Meditation.
  6. Empfehlung 2: Wähle zwischen den Möglichkeiten, was danach getan werden kann und bringe dich bewusst in einen Flow. Das fällt nach einer Meditation umso leichter, zudem der Flow eine erfüllende Produktivität mit sich bringt.

Wie lange dauert eine Meditation?

Wie lange eine Meditation dauert, hängt von der Absicht und den Möglichkeiten ab. Man kann von 5 Minuten bis zu 40 Tagen meditieren oder sogar noch länger. Es kommt darauf an, wofür du meditieren möchtest, etwa um innere Ruhe zu erzeugen, ein Thema klären zu wollen oder Erleuchtung zu finden.
Am häufigsten ist von circa 20 Minuten zu lesen und zu hören. Zum ersten Mal habe ich das aus Buddhas Lehren erfahren. Doch selbst heute gibt es Formen, die das sogar vorgeben – Ich empfehle 20 Minuten als eine grundsätzliche Länge.

In der Regel reicht das aus, um von seinen Gedankenkarussell abzusteigen, bei sich anzukommen, sich zu besinnen und innere Ruhe zu erzeugen. Von Vorteil finde ich es, sich danach noch 10 -20 Minuten zu nehmen, um einen förderlichen Einstieg in das weitere Tagesgeschehen herzustellen.

Meditation, wann und wo am besten?

Die üblichen Zeiten des Meditierens sind morgens und abends, das ist auch eine Empfehlung, die aus Buddhas Lehren zu entnehmen ist. Doch ich möchte unbedingt eine Erkenntnis mit dir teilen, wann außerdem Meditation sehr wertvoll ist, insbesondere für Berufstätige: Während des Tages, etwas genauer meist am frühen Nachmittag, nachdem die Leistungskurve des Vormittags sich neigt und das „Suppenkoma“ nach dem Essen einsetzt, dann ist eine Meditation in unserer heutigen Gesellschaft von großem Vorteil. In diesen Situationen, meist unter zeitlicher Begrenzung, kann auch eine kurze 15-Minuten-Meditation sowohl sehr erholsam als auch strukturierend für den Nachmittag wirken.

Sogar in renommierten Unternehmen führe ich zu dieser Tageszeit Fach- und Führungskräfte durch die Meditation, was heißt, dass zunehmend sogar die Wirtschaft diese Option nutzt, um die Zufriedenheit der Mitarbeiter und deren Produktivität zu fördern.

Vor allem, wenn jemand häufiger unter Anspannung oder anderer Stressbelastung steht, hilft die Meditation am Tag zu entspannen. Darüber hinaus hilft sie von dem manchmal zu wirren, schnellen Gedankenkarussell zurück zu finden. Wenn auch dir der Tag viel abverlangt, dich deine Arbeit, dein Studium oder andere Aufgaben ziemlich fordern, ist die Meditation zu dieser Zeit sogar eine sehr mächtige Ressource.

Mithilfe der Meditation am Abend ist erkennbar, was vom Tagesgeschehen noch immer ein Thema ist. Oft hetzen wir durch den Tag, ohne bewusst wahrzunehmen, welche Eindrücke wichtig für uns waren und wundern uns dann, weswegen wir unerwartet aufgekratzt, gereizt, bedrückt oder gutgelaunt sind. Darüber hinaus kann man durch die Abendmeditation bemerken, was neben den aktuellen Geschehnissen noch von Bedeutung im Leben ist. Häufig kommen mir während der Abendmeditation Eingebungen, die mit offenen Augen nicht wahrgenommen wurden.

Die Morgenmeditation nutze ich gern, um wahrzunehmen, welche Themen in meinem verhältnismäßig leeren Geist am Morgen auftreten. Interessant daran ist, dass sich so Gedanken, Gefühle oder Erinnerungsfragmente des Vortages und aus weiter zurückliegenden Zeiträumen zeigen, die ich sonst oft nicht bemerkt hätte. Häufig sind diese Erinnerungen wertvoll und ich kann den Tag so dafür nutzen oder in kommenden Projekten in der Zukunft berücksichtigen.

Kommen wir zum „Wo meditieren“: Tatsächlich hilft es besonders anfangs, immer denselben Ort zu nutzen. Wir kommen dann leichter in die Meditation hinein, weil wir eine Gewohnheit aufbauen. Dass wir Gewohnheiten und Erinnerungen mit Orten verbinden, ist dir sicher aus Erfahrung bekannt. Es wäre hilfreich, wenn diese Plätze eine wohlige Stimmung auslösen und es von den Geräuschen her möglichst leise ist, und du so möglichst wenig abgelenkt wirst.

Mit nur etwas Übung wird es allerdings zunehmend einfacher möglich, überall zu meditieren. Einige Orte, wie Wälder, Gewässer oder andere harmonische Plätze laden einen geradezu ein zu meditieren.

Meditation, wie mache ich es richtig?

Hinter dieser Frage höre ich einen Erwartungsdruck, Meditation schnell richtig machen zu wollen, vielleicht ja auch Ungeduld oder aber Unsicherheit beziehungsweise die Befürchtung sich damit zu schädigen. Selbst, wenn ich diese Frage missinterpretiert habe, ist es sinnvoll auf diese drei Störfaktoren zur Meditation einzugehen:

Am besten man hält es mit den Erwartungen so, sie aus der Meditation herauszuhalten – denn die Erwartungshaltung richtig meditieren zu wollen ist kontraproduktiv, um richtig meditieren zu können. Mit diesem Wortspiel möchte ich verdeutlichen, dass Erwartungen und Loslassen sich oft im Wege stehen. Und gerade das Loslassen ist es, was viele Menschen brauchen und erhoffen, bei der Meditation leichter lernen zu können. Zudem Loslassen ein Tor für so vieles ist, was wir im Leben oft hadernd erwarten.

Einhergehend ist das Erwarten häufig mit Ungeduld. Zwar hat alles auch etwas für sich: so kann Ungeduld auch Dinge vorantreiben, die dringlich sind. Doch für das Meditieren empfiehlt es sich, Zeit zu lassen. Zumindest fördert Geduld die eigene Entwicklung in der Meditation erheblich.

Befürchtungen braucht man in der Meditation (erst recht mit etwas Anleitung) keine zu haben. Jedoch befürchten Einzelne sich in der Meditation zu verirren und womöglich ganz woanders herauszukommen als sie es gewünscht haben. Falls die Tipps in diesen Zeilen nicht ausreichen um Verwirrung, Orientierungslosigkeit und Befürchtungen zu beruhigen, tut man gut daran sich zu Beginn durch eine stimmgeführte Meditation führen zu lassen. Das Folgen von den Einladungen und Empfehlungen einer Stimme kann man etwa einem Navigationssystem gleichsetzen, das einen klar und ruhig durch eine unbekannte Ortschaft geleitet.

6. Wie lernt man Meditation?

Tatsächlich ist es einfacher mit Meditation zu beginnen, als die meisten annehmen. Immerhin benötigt es kein teures oder umfangreiches Sportzubehör wie beim Bergsteigen oder Golfen. Um Meditation zu erlernen brauchst du weder Sportbekleidung, noch einen Verein mit regelmäßigen Monatsbeiträgen.

Wie man mit Meditation beginnt, kannst du aus Büchern, DVDs, Internetbeiträgen sowie aus Filmen mit Anleitungen bei You Tube erfahren. Ganz wichtig dabei ist vor allem eines: dass es dich sehr anspricht! Ebenso hilfreich sind Workshops oder Kurse, denn wie man mit Meditation anfangen kann, lernen viele lieber durch einen persönlichen Kontakt.

Außerdem gibt es noch die Option der Workshops.
In diesem Zusammenhang tauchen häufig die Fragen auf:
Wer darf Meditation anbieten? Oder: Wer darf sich Meditationslehrer nennen? Da es in diesem Bereich keine staatlichen Richtlinien gibt, kann im deutschsprachigen Raum derzeitig jeder Meditationsworkshops anbieten, was Einzelne verständlicherweise verunsichert. Was also tun?

Eine Möglichkeit ist es, sich nach Empfehlungen im Bekanntenkreis zu erkundigen. Das ist zwar kein Garant für die eigene Zufriedenheit, kann dir jedoch vorweg ein gutes Gefühl verschaffen. Wenn du aber niemanden kennst und im Internet oder Fachzeitschriften nach Gelegenheiten suchst, wo man Meditation lernen kann, ist bei deiner Auswahl natürlich wichtig, deinem Bauchgefühl zu folgen, zudem es gibt zusätzlich zu den Kursen oft Beurteilungen bzw. Bewertungen von anderen.

Ich glaube, nur mit dem Verstand allein kann man auf dem Weg zu seiner Meditation nicht allzu weit kommen. Es muss ganz einfach vom Herzen und Verstand her passen. Falls du dich deswegen unsicher fühlen solltest, beruhigt es dich vielleicht zu wissen, dass in den bald 20 Jahren, die ich mich mit dem Meditieren befasse, noch niemandem begegnet bin, dem Meditation geschadet hat, und ich habe auch schon mit Schwerstdepressiven gearbeitet.

Also, wie erlernt man Meditation? Vielen missfällt die Vorstellung beim Meditieren müsse man im Schneider- oder Lotussitz inne halten, erhabene Wesenheiten anbeten, indische Mantras chanten und den Weg der Erleuchtung anstreben.

Dass dieses Klischee vielen nicht gefällt, ist vollkommen offensichtlich. Die gute Nachricht für diejenigen, die deshalb von Meditation fern bleiben, lautet: Meditation geht auch ganz anders! Natürlich ist es möglich diesen Bildern nachzueifern, aber es gibt andere Wege – Wege, die damit absolut nichts zu tun haben.

Es gibt eine Alternative, wie du mit Meditation anfangen kannst und dich gleichzeitig keiner Gruppe anzuschließen brauchst. Diese andere Wahl ist die stimmgeführte Meditation. Oftmals gibt es bei den Anbietern dieser Möglichkeit gratis Hörproben. Dadurch kannst du die stimmgeführte Meditation erst einmal erleben und hineinspüren, wie sie sich für dich anfühlt. So kannst du prüfen, ob sie passt. Wenn dir die Stimme, der Stil und die Produktion gefallen, kannst du dir damit die Entscheidungsfindung leichter machen.

Abschließend möchte ich zu dem Thema Meditation für Anfänger noch eine meiner wertvollsten Erkenntnisse mit dir teilen:
Die Meisten, die Meditation lernen wollen, haben dafür Gründe. In meinem Umfeld sind es häufig Motive, wie Stressbewältigung, Schlafstörungen und Leistungssteigerung. Sobald sie ihre Herausforderungen einigermaßen gelöst haben, vernachlässigen sie das Meditieren und kehren in ihren alten Alltagsrhythmus zurück. Auch Menschen, die in einer Sinnkrise stecken, mit sich selbst der Welt oder Mitmenschen Schwierigkeiten haben, verhalten sich zu einem Großteil genauso.

Ich indessen habe die Meditation zu meinem Ritual gemacht, das heißt es ist für mich zu einer liebgewonnenen Gewohnheit geworden. Es ist so schön etwas, das einen nährt, gut tut und auch noch weiterbringt, geradezu automatisch zu erleben. Ein Ritual, also etwas, das ich weniger als Mittel zum Zweck, als vielmehr seiner selbst willen tue, fällt mir natürlich umso leichter.

Morgens, Nachmittags und Abends ruft da quasi eine innere Stimme, die mich fragt, ob ich mich nicht mal wieder gerne in mich zurückziehen möchte: hin zur meiner inneren Ruhe und vielem mehr.

Wenn du dir Meditation zu einem Teil deines Lebensweges formst, indem du sie als genussvolle Pause vom Alltag siehst, gehst du mit einem Ritual durch dein zukünftiges Leben, wodurch du gelassener, klarer und für dich und dein Umfeld empathischer sein wirst.

7. Wann ist Meditation nicht sinnvoll?

Ist Meditation gefährlich oder weswegen sonst sollte sie nicht folgerichtig sein? Auch die Fragen nach der Gefahr und Sinnhaftigkeit gehören zu den häufig gestellten Fragen. Das ist auch gut so, denn es gibt hierzu wichtige Informationen.

In dem beruflichen Alltag des jahrelangen Lehrens der Meditation sind in meinem Umfeld noch keine Gefahren oder Schäden aufgetreten. Fast ausnahmslos geht es denjenigen mit der Meditation körperlich und geistig besser. Vielleicht sind es ein bis zwei von 100 Personen, die geistig zu verkrampft sind, um durch ein erstes Loslassen zu tieferen Gedankenfrequenzen zu gelangen, in denen eine Faszination zur Meditation entstehen kann. Aber geschadet hatte es, wie eben erwähnt, niemanden. Daher wunderte es mich, als ich eines Tages auf andere nachvollziehbare Meinungen stieß, die den Sinn in Frage stellen.

In einem persönlichen Gespräch mit dem Mitbegründer der positiven Psychologie und internationalen Bestsellerautor Martin Seligman äußerte er sich überraschend nicht nur positiv zu dem Thema der Meditation. Allerdings bezog er sich nur auf die Transzendentale Meditation in Verbindung mit Depression, was sich in mehreren Fällen als nachteilig herausgestellt hatte.

Das wiederum ist durchaus nachvollziehbar, da das gedankliche Wiederholen eines Mantras mit krankhaft negativem Denken extrem aufeinanderstoßen kann. Aufgrund dieser Erfahrungswerte kann die Verbindung von Mantra-Meditationen mit an Depression Erkrankten als nicht sinnvoll eingestuft werden.

In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, dass sich das dann grundsätzlich auf Meditationen mit Mantras und nicht nur auf die Transzendentale Meditation bezieht. Außerdem sollte in diesem Kontext nicht unerwähnt bleiben, dass sich in Fällen einer Depression andere Meditationsformen durchaus als hilfreich erwiesen haben.

Ein anderer Aspekt, in dem die Sinnfrage der Mediation berechtigt ist: Aus Fachkreisen habe ich erfahren, dass in einer bekannten Glaubensgemeinschaft, die viel meditiert, übermäßiges Meditieren zum Teil zu Problemen führte. Genauere Details kannte ich nicht, nur so viel, dass es wohl auch zu Depressionen geführt haben soll.

Es ist sehr gut vorstellbar, dass die Balance zwischen den allgemein üblichen Anforderungen des Lebens und dem Meditieren eben auch umgekehrt, durch zu viel meditieren gefährdet werden kann. Wie heißt es so schön: „Alles in Maßen!“

Man stelle sich einmal vor, jemand meditiert so viel, dass er für seine Existenz zu wenig beitragen kann. Das kann nur zu Problemen führen. Daher ist es denkbar, dass Depressionen ausgelöst werden können, wenn mit Meditation vor etwas Wichtigem die Flucht ergriffen wird.

Fazit:
Wenn man sich dem irdischen Leben verschließt und versucht mit Meditation Herausforderungen zu entfliehen, ist sie sicher nicht sinnvoll. Wenn man hingegen den Empfehlungen folgt, täglich ein bis zwei Mal etwa 20 Minuten zu meditieren, kann man sein normales Leben deshalb wohl kaum vernachlässigen.

Oder aber man ist so sehr davon begeistert, dass man es wie der Dalai Lama macht und so früh aufsteht, um jeden Tag vier Stunden zu meditieren und trotzdem einen „großartigen Job“ für das Allgemeinwohl beitragen zu können.

8. Warum Meditation mit Kindern?

Meditation reduziert bereits bei Kindern Stress

Stress ist selbst in der Jugend häufig ein Problem. Stress ist nicht nur eine Ursache für viele moderne Zivilisationskrankheiten bei Erwachsenen, sondern bereitet aufgrund von unausgeglichenen Zuständen Zuhause oder in der Schule bereits Kindern Schwierigkeiten. Doch da regelmäßiges Meditieren dieses Stressempfinden senkt und bei Kindern sogar leichter auflöst als bei Erwachsenen, können gerade sie ungemein davon profitieren.

Meditation verbessert die Konzentrationsfähigkeit von Kindern

Meditation ermöglicht es Kindern, sich besser konzentrieren zu können. Das ist eine echte Stärke, nicht nur für Erwachsene. Wenn sie sich gut konzentrieren können, haben Kinder die Möglichkeit ihre oft stürmischen Gefühle wahrzunehmen, sich dann beispielsweise auf ihren Atem zu konzentrieren und so zu innerer Ruhe zu finden. Ganz zu schweigen von den schulischen Vorteilen, die sich bei verbesserter Konzentrationsfähigkeit durch Meditation einstellen.

Meditation erhöht Empathie von Kindern

Meditierende sind dafür bekannt, besonders einfühlsam zu sein, sich also in Andere leichter hineinversetzen zu können. Das kann besonders für Kinder von Nutzen sein. Wenn sie sich bewusst sind, wie sich ihre Handlungen auf ihr Umfeld auswirken, neigen sie weniger dazu, andere Kinder zu hänseln oder zu bedrängen.

Meditation beruhigt Kinder

Erfahrene Lehrer und Eltern wissen gleichermaßen, dass
ausgeglichene Kinder leichter im Flow sind, ob beim Spielen oder Lernen. Entspannte Kinder neigen dadurch dazu harmonische Beziehungen zu bilden und zu vertiefen.

Meditation macht Kinder glücklicher

Die Kindheit sollte eine glückliche, lebendige Zeit sein. Doch mit den vielen Erwartungen, die Kindern abverlangt werden, sind sie schnell überfordert. Regelmäßige Meditation hilft ihnen, eine positive Weltanschauung zu entwickeln und macht sie dadurch einfach glücklicher.

Wie erkennbar ist, wirkt sich Meditation besonders für Kinder sehr vorteilhaft aus.

Wichtig ist bei der Einführung des Meditierens bei Kinder und Jugendliche, passende Übungen auszuwählen. Wegen der anfänglich kürzeren Aufmerksamkeitsspanne ist hier anders als bei Erwachsenen vorzugehen. Ich selbst durfte in einem Projekt mit 12-14-jährigen Schülern überraschend positive Erfahrungen sammeln. Gerade die stimmgeführte Meditation ist beim Einstieg für Kinder hervorragend geeignet.

9. Wie finde ich die richtige Meditationsform für mich?

Bei all den vielen verschiedenen Arten der Meditation, findet letztendlich jeder, der will, im Laufe der Zeit seine eigene Meditation. Wichtig ist es dafür, erst einmal anzufangen. Nur so findest du heraus, welche Form für dich die Richtige ist. Wenn bis zu dieser Stelle diese Frage bei dir offen geblieben ist, hier eine Empfehlung:

Ein umgehendes, einfaches Ausprobieren findet sich bei der stimmgeführten Meditation. Dieser Einstieg geht schnell, ist unkompliziert und spart Wege. Die Key Meditation zum Beispiel ist überhaupt erst dadurch entstanden, Interessierten zu helfen, schnell erleben zu können, wie sich Meditation anfühlt und was sie mit einem macht. Es sind nicht Wenige, die sogar herausgefunden haben, dass diese Meditation für sie die Richtige ist und wollten deshalb gar nicht mehr weiter suchen.

Bei der Entstehung der Key Meditation wurde besonders darauf geachtet, den Bezug zu spirituellen Themen wegzulassen, um während der Einführung keine eventuelle Verunsicherung aufkommen zu lassen. Sie basiert auf den effektivsten Mechanismen des Meditierens, wie verschiedene Wahrnehmungen der Atmung, Spüren und Entspannen des Körpers sowie einer Technik zum Erfassen und Loslassen von Gedanken. Die Key Meditation hat sich in jahrelanger Praxis vielfach bewährt.

Um das Ganze testen zu können, kannst du ganz einfach eine kostenlose Version ausprobieren. Es kann gut möglich sein, dass diese Meditationsform auch für dich die Richtige ist.